{"id":104,"date":"2012-10-10T09:35:28","date_gmt":"2012-10-10T07:35:28","guid":{"rendered":"http:\/\/test.sgs-motorsport.ch\/?page_id=104"},"modified":"2012-10-11T10:36:48","modified_gmt":"2012-10-11T08:36:48","slug":"dtm-zeit2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sgs-motorsport.ch\/?page_id=104","title":{"rendered":"DTM-Zeit"},"content":{"rendered":"<p><em>Text kopiert von wikipedia.org<\/em><\/p>\n<p><strong>Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft<br \/>\n<\/strong>Die von 1984 bis 1996 ausgetragene Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft, kurz DTM, galt im deutschen Motorsport als die wichtigste Rennserie, womit sie die Rolle der Deutschen Rennsport-Meisterschaft \u00fcbernahm. Nach der Einstellung der DTM samt der International Touring Car Championship Ende 1996 wurde die DTM im Jahre 2000 als Deutsche Tourenwagen-Masters wiederbelebt.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcndung <\/strong><br \/>\nIn Deutschland war ab 1972 die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) popul\u00e4r, bei der urspr\u00fcnglich seriennahe FIA-Gruppe 2-Tourenwagen von Ford, BMW und Porsche teilnahmen, ab 1977 auch als turbogetriebene FIA-Gruppe 5-Versionen. Ab 1982 \u00e4nderte die FIA die Regeln, die DRM wechselte zu den neuen Gruppe C-Sportwagen, die aber noch nicht verf\u00fcgbar oder sehr teuer waren, wie der Porsche 956 C. Die Starterzahlen gingen zur\u00fcck, da die Kosten immer h\u00f6her stiegen.<br \/>\nDie damalige Oberste Nationale Sportkommission f\u00fcr den Automobilsport in Deutschland (ONS) reagierte und entwickelte wieder ein Reglement f\u00fcr seriennahe Tourenwagen, die kosteng\u00fcnstiger waren. Als Basis dienten die neuen FIA-Gruppe A\u2013Fahrzeuge aus der Tourenwagen-Europameisterschaft. In der EM wurden die Meister in drei Motorhubraumklassen (bis 1600 cm\u00b3; bis 2500 cm\u00b3; \u00fcber 2500 cm\u00b3) ermittelt, w\u00e4hrend man in der DTM, die in ihren ersten beiden Jahren noch Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft (DPM) hie\u00df, versuchte, durch unterschiedliche Fahrzeuggewichte und Reifenbreiten die Fahrleistungen auch bei unterschiedlichen Motorisierungen anzugleichen. Man sprach von der \u201eklassenlosen Gesellschaft\u201c. Dadurch war f\u00fcr den Zuschauer klar zu sehen, wer wirklich gesiegt hatte, n\u00e4mlich derjenige, der als Erster die Ziellinie \u00fcberfuhr \u2013 egal, ob das nun ein leichter BMW 323i war oder ein schwerer Chevrolet Camaro mit mehr als doppeltem Hubraum.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00e4nge<br \/>\n<\/strong>Die erste Saison der Deutschen Produktionswagen Meisterschaft brachte schon ein volles Starterfeld. Es gab sieben verschiedene Fahrzeuge, die einen Sieg f\u00fcr sich verbuchen konnten: Rover Vitesse, BMW 635 CSi, BMW 325i, Alfa Romeo GTV 6, Ford Mustang, Chevrolet Camaro und Volvo 240 Turbo \u2013 ganz zu schweigen von den weiteren Fahrzeugen, die mitfuhren, aber nicht siegten. Das allererste Rennen startete nicht in Deutschland, sondern im belgischen Zolder. Sieger in diesem historischen Rennen wurde der Essener BMW-Pilot Harald Grohs, der f\u00fcnf Rennen gewinnen konnte, aber trotzdem nicht die Meisterschaft. Diese ging an den heutigen Opel-Motorsportchef Volker Strycek auf einem BMW 635 CSi, der kein einziges Rennen f\u00fcr sich entschieden hatte.<\/p>\n<p><strong>Aufstieg<\/strong><br \/>\nMit den Jahren entwickelte sich das Feld von einer Veranstaltung privater Tuner zu einer reinen Werksmeisterschaft gro\u00dfer Automobilhersteller wie Audi, Alfa Romeo, BMW, Mercedes-Benz, Ford und Opel. Gro\u00dfe Beliebtheit beim Publikum erlangte die DTM vor allem durch extrem \u201eenge\u201c Rennen. Anders als in der Formel 1 sind mit Tourenwagen Rad-an-Rad-Duelle m\u00f6glich und die Autos der verschiedenen Hersteller waren nahezu gleichwertig.<br \/>\nZudem startete die DTM bis 1993 mehrmals (1988\u20131990 und 1992\/93) im Rahmen des 24-h-Rennens auf dem N\u00fcrburgring vor gro\u00dfer Kulisse und zeigte spektakul\u00e4re Szenen auf diesem Traditionskurs.<\/p>\n<p><strong>Der Einstieg der Automobilhersteller<\/strong><br \/>\nEin Mercedes 190E Evo II von 1992Die DTM war entstanden, um Privatteams bezahlbaren Rennsport zu erm\u00f6glichen. Der immer gr\u00f6\u00dfer werdende Erfolg der DTM f\u00fchrte jedoch dazu, dass sich Automobilhersteller mit Werksmannschaften beteiligten. Die Werke investierten mehr Geld in die Weiterentwicklung der Fahrzeuge, und den Privatteams fiel es schwer, den Anschluss zu halten. Das f\u00fchrte dazu, dass immer mehr Privatteams ausstiegen und die Starterfelder schrumpften. Waren es 1988 beim Saisonfinale in Hockenheim noch 46 Tourenwagen, gingen 1992 beim letzten DTM-Rennen mit \u201eGruppe-A-Fahrzeugen\u201c nur noch 27 Tourenwagen an den Start. Die Hersteller brachten das \u201eklassenlose Reglement\u201c aus ihrem Konzept. Um die Gleichheit auch bei verschiedenartigen Grundmodellen zu erhalten, wurde das Reglement immer wieder angepasst, was aber zu Konflikten f\u00fchrte.<\/p>\n<p><strong>International Touring Car Championship<\/strong><br \/>\nNur f\u00fcr eine Tourenwagen-Weltmeisterschaft schien es vertretbar, derart hohe Summen f\u00fcr die \u201eKlasse-1\u201c-Tourenwagen zu investieren. So reifte der Gedanke, die DTM zu internationalisieren. Schon 1991 wurden einige Einladungsrennen im tschechischen Br\u00fcnn und im englischen Donington Park unter dem Namen ITR-Cup veranstaltet. Diese z\u00e4hlten aber nicht zur Meisterschaft. Auch 1992 wurde Br\u00fcnn besucht, 1993 und 1994 stattdessen Donington Park.<br \/>\n1995 wurden dann neben sieben Rennen in Deutschland auch f\u00fcnf L\u00e4ufe zur International Touring Car Championship ausgetragen. Schon 1996 kam nur noch die ITC zur Austragung und die DTM verschwand. Die hohen Kosten, welche zur Gr\u00fcndung einer internationalen Serie f\u00fchrten, waren auch ihr Untergang. Ende des Jahres stiegen Alfa Romeo und Opel aus der Meisterschaft aus, was effektiv das Ende der Serie herbeif\u00fchrte.<\/p>\n<p><strong>Deutsche Tourenwagen Masters<\/strong><br \/>\nNach dem Ende der ITC suchten die drei Hersteller ein neues Bet\u00e4tigungsfeld. Opel und Alfa Romeo machten mit \u201eKlasse-2\u201c-Tourenwagen weiter. Dort trafen sie auch auf alte DTM-Bekannte wie Ford, BMW oder Audi. Mercedes-Benz machte mit Sportwagenrennen in der FIA-GT-Meisterschaft weiter. In Deutschland fuhren auch die \u201eKlasse-2\u201c-Tourenwagen im Super Tourenwagen Cup. Die Serie hatte die Aufgabe, die DTM zu ersetzen. Doch dies schaffte sie nicht. Die \u201eKlasse-2\u201c-Tourenwagen waren zu seriennah und unspektakul\u00e4r und wurden deshalb vom Publikum nicht angenommen. 1999 war man mit der STW in Deutschland an ihrem Endpunkt angelangt. Auch hier wurden die Kosten zu hoch, bedingt durch einen sehr engen Spielraum des Reglements, der aufwendig ausgenutzt werden sollte oder musste. Seit dem Jahre 2000 wird eine neue DTM ausgetragen, nun als Deutsche Tourenwagen-Masters bezeichnet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sgs-motorsport.ch\/?attachment_id=151\" rel=\"attachment wp-att-151\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-151\" title=\"dtm-auto\" src=\"https:\/\/www.sgs-motorsport.ch\/wp-content\/uploads\/dtm-auto-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.sgs-motorsport.ch\/wp-content\/uploads\/dtm-auto-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.sgs-motorsport.ch\/wp-content\/uploads\/dtm-auto.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bild kopiert von wikipedia.org (Volvo 240 Turbo, Anders Olafsson)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text kopiert von wikipedia.org Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft Die von 1984 bis 1996 ausgetragene Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft, kurz DTM, galt im deutschen Motorsport als die wichtigste Rennserie, womit sie die Rolle der Deutschen Rennsport-Meisterschaft \u00fcbernahm. 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